Minimalinvasive Gesichtsbehandlungen

Dr. med. Dan Iselin auf Media Planet (2010)

In den Medien wird häufig suggeriert, dass Botoxbehandlungen unheimliche Resultate zur Folge haben können. Diese Bilder schrecken Personen häufig ab.


(Interview by Media Planet).

Dr. Iselin, erst kürzlich stand in einer Pendlerzeitung geschrieben, dass viele Botox-Kunden durch überspritzte Promis von einer Behandlung abgeschreckt werden. Spüren Sie in Ihrer Branche bereits einen Negativ-Trend?

Nein, im Gegenteil. 2014 hat die Nachfrage nach entsprechenden Behandlungen sogar noch zugenommen.

Da unsere Klinik einzig auf ästhetische Behandlungen mit Botulinum und Filler spezialisiert ist, haben wir in diesem Bereich wahrscheinlich die höchsten Fallzahlen in der Schweiz und hätten einen Negativtrend sicherlich bemerkt. Sie sprechen aber ein wichtiges Problem an.

Und das wäre?

Dass in den Medien oder im Alltag meist nur die schlechten Beispiele der ästhetischen Medizin wahrgenommen werden.

Bei einer gut gemachten Behandlung dürfte der Laie gar nicht sagen können, ob etwas «gemacht» wurde oder nicht. Es sollte absolut natürlich ausschauen.

Was tun Sie, wenn jemand trotzdem etwas verlangt, was unnatürlich ausschauen könnte, z.B. übergrosse Lippen?

Dann lehnen wir die Behandlung ab. Glücklicherweise kommt dies aber relativ selten vor. Die meisten unserer Kundinnen und Kunden sind nämlich ebenso auf die Erhaltung des natürlichen Aussehens bedacht wie unsere Ärzte.

Was empfehlen Sie jemandem, der sich zum ersten Mal einer Behandlung mit Botulinum oder Filler unterziehen möchte und noch unsicher ist?

Gerade in der heutigen Zeit, in der ein sehr grosses Angebot an solchen Behandlungen besteht, empfiehlt es sich, besonders auf die Qualität zu achten.

Der behandelnde Arzt sollte auf entsprechende Behandlungen spezialisiert sein und diese nicht «nebenbei» machen.

Ausserdem rate ich zur Vorsicht bei Billigangeboten: Hier werden oftmals minderwertige Produkte eingesetzt und der Kunde bezahlt dann den Preis – leider – häufig erst nach der Behandlung.

Quelle: Dr. med. Dan Iselin auf Media Planet (2010)


Im Bericht erwähnte Behandlungen